Virtual Vehicle
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Model-based Testing

Modellbasiertes Testen von Diagnose- und Systemfunktionen (E02_T01)

Dauer: 01.06.2008 - 31.05.2011

Projektziel

Die Automobilindustrie hat bereits einen hohen Automatisierungsgrad für System Integrationstests für Steuergeräte erreicht. Darüber hinaus existieren Modelle für andere Domänen (z.B. Antrieb oder Umgebung). Daher ist praktisch ein virtueller Betrieb des gesamten Fahrzeuges möglich. Ohne den hohen Automatisierungsgrad wäre es unmöglich, die heute existierende Systemkomplexität zu beherrschen.

Allerdings sind die manuelle Testfall Generierung und die Bestimmung der Testabdeckung nach wie vor problematisch.

Ziel dieses Projektes ist die automatische Generierung von Testfällen aus Verhaltensmodellen. Darüber hinaus sollen geeignete Abdeckungskriterien für den multi-dimensionalen Funktionsraum berechnet werden. Dies sind Voraussetzungen um die exponentiell steigende Zahl von Steuergeräten auch in Zukunft beherrschen zu können. Um dieses Ziel zu erreichen müssen die (UML Statechart) Verhaltensmodelle mit geeigneten Annotationen versehen werden. Weiters müssen neue Methoden (z.B. randomisiertes oder risiko-basiertes Testen) eingeführt werden.

Ein Benefit des modellbasierten Testansatzes ist auch die leichte Adaption im Falle von Spezifikationsänderungen. Als Hauptergebnisse werden Reduktionen in Testentwicklungszeit und –kosten erwartet.

Projektbeschreibung

  • Entwicklung von Modellen mit geeignetem Informationsgehalt
  • Automation der Testfallgenerierung und -parametrierung
  • Definition und Quantifizierung der Testabdeckung durch geeignete Abdeckungskriterien
  • Einführung und Assessment von randomisierten Testmethoden
  • Klassifizierung und Priorisierung von Testfällen
  • Einführung von Software Failure Mode and Effects Analysis (S-FMEA) und die Anbindung an automatische Testfallgenerierung
  • Entwicklung von Modell Design Patterns
  • Entwicklung adaptiver Test Methoden

Partner