Virtual Vehicle
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Komfortables Fahren mit garantierter Grünen Welle!?

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Einparkhilfe, Spurwechselassistent, automatischer Abstandswarner: Fahrerassistenz-Funktionen (oder auch Advanced Driver Assistance Systems, ADAS) in Autos werden ein immer wichtigeres Kaufargument für Endkunden. Sie machen das Fahrerlebnis komfortabler und versprechen mehr Sicherheit im Straßenverkehr. Neben direkt im Fahrzeug verbauten Sensoren wie Radar und Kamera wird auch die Einbeziehung von Infrastruktur-Informationen in Zukunft eine wichtige Rolle spielen. Im Projekt TASTE untersucht das VIRTUAL VEHICLE einen kooperativen, adaptiven Tempomat (CACC) sowie einen Ampel-Assistenten (TLA), der dem Fahrer die „grüne Welle“ garantieren soll – und das, lange vor den Tests im öffentlichen Verkehr.

Die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer und vor allem auch die Reproduzierbarkeit von Szenarien sind nur zwei von vielen Gründen, warum es sinnvoll ist, Fahrerassistenzsysteme schon lange vor dem Test im „echten“ Fahrzeug mittels Simulation zu überprüfen.

Im Projekt TASTE beschäftigt sich das VIRTUAL VEHICLE mit den Projektpartnern AVL, Siemens, JKU und AIT mit Methoden und Werkzeugen zur Validierung neuer komplexer Fahrerassistenz-Funktionen. Untersucht werden ein kooperativer, adaptiver Tempomat (ermöglicht dem Fahrer durch automatische Regelung von Geschwindigkeit und Abstand eine möglichst verbrauchsoptimale und komfortable Fahrt) und ein Ampel-Assistent (zeigt dem Fahrer an, was er tun muss, um immer Grün zu haben). In der 18-monatigen Projektlaufzeit soll eine (virtuelle) Testumgebung zur Validierung dieser automatisierten Fahrfunktionen erstellt werden. Die Fahrzeugsimulation, die Regelungssoftware und die Umgebungssimulation stehen als Hardware oder Softwaremodelle einzeln zur Verfügung. Die Herausforderung besteht nun darin, diese (modular) zusammenzuführen.

Das VIRTUAL VEHICLE leitet das Arbeitspaket „Sensormodelle“ und bringt Expertise im Bereich Co-Simulation von Hard- und Software ein. Dabei wird eine durchgängige Verwendung der Co-Simulation in verschiedenen Entwicklungsstufen - von der reinen Simulation, über "Hardware in the Loop", bis hin zu "Prototype in the Loop" - demonstriert.

Das Highlight des Projektes sind die sehr umfangreichen Teilsimulationen. Diese werden so miteinander verbunden, dass ein Austausch einzelner Simulationskomponenten im Laufe der Entwicklung leicht möglich wird.

 

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TASTE - „Traffic Assistant Simulation and Testing Environment“

Laufzeit: 2015-2017

Partner: AVL List GmbH (Konsortialführer) | VIRTUAL VEHICLE Research Center | Siemens | Johannes Kepler Universität Linz  | AIT Austrian Institute of Technology